Brauerei

Die Brauerei, von Lorenz Fratz 1850 gegründet und leider 100 Jahre später stillgelegt, wurde 2008 auf technisch neuestem Stand wieder eröffnet. Modernste Einrichtung ermöglicht traditionelles Brauen mit fortschrittlichem Energiemanagement zu verbinden. Umweltschutz ist uns wichtig: Mit Hilfe von ausgefeilter Technik schaffen wir es, bis zu 75% unserer zum Brauen eingesetzten Heizenergie in Form von Heißwasser zurückzugewinnen.

Der Produktionsweg unserer Biere

Die Mälzerei

Hier wird heimische Sommergerste  zum keimen gebracht und je nach Biertyp abgedarrt.
Heute beziehen wir unser Malz von einer nahe gelegen Privatmälzerei.

Das Sudhaus

Eigentlicher Ort der Bierherstellung. In der Maisch-Würzepfanne wird Brauwasser mit Malzschrot vermisch und aufgeheizt (= Maischen)
Die Maische wird in den Läuterbottich gepumpt, wo die Würze von den Trebern getrennt wird. Die Würze fließt zurück in die Pfanne, wo sie unter Zugabe von fränkischem Aromahopfen gekocht wird. Der Treber wird als wertvolles Viehfutter an die häusinger Landwirtschaft abgegeben.

Der Gärkeller

Der Würze wird zur Vergärung Hefe zugesetzt. Obergärige Hefe für unser Weizen und untergärige Hefe für Spezial, Pils und Bock. Die Hauptgärung der untergärigen Biere verläuft bei 10°C ca. eine Woche, die des Weizens 3 Tage bei 20°C.

Der Lagerkeller

Zur Endvergärung reifen unsere Biere bei ca. 0°C mehrere Wochen in den Lagertanks. Je stärker ein Bier ist, desto länger dauert die Lagerung. Durch den sogenannten Spundungsdruck legen wir den Kohlensäuregehalt im fertigen Bier fest.

Filtration

Außer  beim Weizenbier ist eine gute Filtration mitunter Garant dafür, dass Sie Ihr Ulrich Martin Bier zur besten Zufriedenheit genießen können. Ebenso wie die Abfüllung in Flaschen und Fässer wird dies von einem befreundeten Betrieb übernommen. So können wir uns ganz auf die Schwerpunkte des Bierbrauens konzentrieren.